FAQ und alle Details zu unseren Angeboten

 
+ Was kann ich essen?
+ Wie viel darf ich essen?
+ Wie muss ich mich bewegen um abzunehmen?
 
Diese und ähnliche Fragen haben sich wohl die meisten schon mal gestellt. Vielleicht bist auch Du mangels überzeugender Antworten dann bei einer Diät gelandet. Toll, wenn es dir geholfen hat! Aber möglicherweise gehörst du auch zu der großen Mehrheit an Menschen, die schnell das Handtuch geworfen haben oder nach kurzem Erfolg und anschließender Rückkehr zu alten Gewohnheiten wieder am Ausgangspunkt standen.
Warum ist das so?
 
Viele Empfehlungen zur gesunden Ernährung funktionieren nicht.
2,1 Milliarden (!!!) Menschen sind übergewichtig und davon weit über 500 Millionen krankhaft fettleibig, also adipös.
Also muss doch an den bestehenden Empfehlungen etwas falsch sein. Die Lebensmittelpyramide hat bis jetzt nichts verbessert, 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag haben niemanden gesünder gemacht und Vollkornmüsli zum Frühstück macht auch nicht den ganzen Tag satt und leistungsfähig.
 
Wir haben viele Jahre probiert, experimentiert und geforscht, bis wir endlich ein Konzept entwickeln konnten, das funktioniert.
Egal ob Paleo, vegetarisch oder vegan, low carb oder doch lieber high carb – bei uns hast Du die Wahl und findest garantiert das Richtige für Dich.
 
Damit dein Ernährungsplan auch zu 100% zu dir passt, besteht unsere Beratung aus 5 Modulen:

+ Eine Anamnese zu deinen Voraussetzungen, Zielen und Gewohnheiten 
+ Die Analyse deiner Körperzusammensetzung
+ Die Analyse deines Stoffwechsels
+ Deine Vitalstoffanalyse
+ Dein Ernährungsplan

Du musst kein Mitglied sein, um die Ernährungsberatung buchen zu können.
Mehr zu unserem Ansatz findest Du auch im Buch:
Ernährung das große Experiment Die Diät von Aasfressern und Eierdieben (Amazon-Link)
 
 
Wie viele Kilokalorien verbrauche ich pro Tag? Und ist das überhaupt maßgeblich, weil möglicherweise mein Fettstoffwechsel nicht richtig funktioniert?
Besonders wer abnehmen möchte, stellt sich diese Fragen vermutlich öfter. Aber auch allen anderen kann unsere Ruhespirometrie wertvolle Aussagen über den Gesundheitszustand liefern.
Spirometrie, auch indirekte Kalorimetrie genannt, ist eines der genauesten Verfahren zur Bestimmung des individuellen Energieumsatzes. Dabei werden die eingeatmete und ausgeatmete Luft analysiert. Anhand des enthaltenen Sauerstoffs und Kohlendioxidgehaltes in der Atemluft können wir wichtige Rückschlüsse auf den Stoffwechsel ziehen. Auch die Atemfrequenz gibt uns wertvolle Hinweise auf den aktuellen physiologischen Zustand.
 
Wir messen: 

+ Energieumsatz in Ruhe in kcal pro Tag
+ Anteil des Fettstoffwechsels (FeO2)
+ Atemfrequenz in Ruhe
 
 
Mit der 4 Punkt bioelektrischen Impedanzanalyse (kurz BIA) messen wir verschiedene Parameter, wie den
 
+ Körperfettgehalt
+ Muskelmasseanteil
+ Wasserhaushalt intrazellulär
+ Wasserhaushalt extrazellulär
+ Ernährungszustand der Zelle
 
Diese Daten liefern eine gute Basis, um bei einer Ernährungsumstellung die Auswirkungen vergleichen zu können. Sinkt dein Körperfettanteil und bleibt die Muskelmasse stabil... ?
Wenn du auch schon mal die Waage verflucht hast, weil sie trotz Disziplin bei Sport und Ernährung nicht das gewünschte Resultat angezeigt hat, kann eine BIA Aufschluss darüber geben, ob dennoch wünschenswerte Veränderungen der Körperzusammensetzung stattgefunden haben.
Die Feststellung des Ernährungszustandes deiner Zellen ermöglicht zudem eine Aussage über den Gesundheitszustand deiner Zellen. Er steht in enger Verbindung mit den genetischen Ressourcen des Körpers, mit der Qualität der konsumierten Lebensmittel, sowie dem Trainingszustand. Die Aufnahme von wichtigen Vitaminen, Mineralien & Spurenelementen, hochwertigen Proteinen, aber auch der Körperfett- und Muskelmasseanteil beeinflussen den Ernährungszustand der Körperzellen.
 
nicht invasiv - OHNE Blutentnahme
 
Vitamine und Mineralstoffe sind für unsere Gesundheit essentiell, denn ohne eine ausreichende Vitalstoffzufuhr kann unser Körper nicht optimal funktionieren und wir werden krank. Deswegen ist es wichtig, seinen persönlichen Vitalstoffgehalt und individuellen Nährstoffbedarf zu kennen.
Eine Blutanalyse mit umfassendem Vitalstoffspektrum kostet mindestens 500EUR. Wir bieten dir mit der Bioresonanzanalyse eine kostengünstige Alternative mit nicht minder zuverlässigen Ergebnissen.
 
Wie funktioniert das?
Wir messen Frequenz und Energie der elektromagnetischen Felder des Körpers mittels Handsensor. Das ermittelte Resonanzspektrum kann nun mit einem gesunden Zustand verglichen werden. Dies ermöglicht verlässliche Aussagen über Krankheits- oder Ernährungszustände , die persönliche Stoffwechselsituation sowie einen möglichen Mikronährstoffbedarf.
 
Was genau wird gemessen?
 
Die Mikronährstoffananlyse gibt Auskunft über den individuellen Haushalt an Vitaminen (z.B. A, C, E, B12...), Spurenelementen (Zink, Eisen, Kalzium, Selen...), Mineralstoffen (Magnesium, Kalium...) und Belastungen an Schwermetallen (Blei, Quecksilber). Ebenfalls berücksichtigt werden Coenzyme (Biotin, Folsäure...), Aminosäuren (Lysin, Arginin...) sowie der Zustand der Haut (Kollagen, Freie Radikale u.a.) und auch der pH-Wert des Körpers. Dadurch lassen sich außerdem Rückschlüsse auf die Funktionalität der inneren Organe ziehen.
Das Komplettprogramm Ernährung mit allen Messungen kostet 149EUR für unsere Mitglieder und beinhaltet 3 Beratungstermine nach 6 Wochen, 3 Monaten und 6 Monaten, in denen wir gemeinsam die Fortschritte überprüfen und besprechen.
 
 
Wir bewegen uns von Geburt an. Wir laufen so schnell wie wir können. Wir springen so weit wie möglich. Wir klettern so hoch wie es nur geht. Dann wird uns gesagt: „Sei vorsichtig, setz dich hin, klettere da nicht hoch, geh langsam...“ und wir werden bequem und dick, bekommen Rückenschmerzen und einen Herzinfarkt.
 
Hör auf deine Instinkte. Mach es anders!
 
Der menschliche Körper ist für Bewegung konstruiert worden. Nur wenn wir uns bewegen, können wir optimal funktionieren und gesund bleiben. Das richtige Maß ist entscheidend. Unsere Zauberformel heißt "Functional Fitness" und das ist keine Hexerei. Dabei werden anhand komplexer Bewegungsabläufe immer mehrere Muskelgruppen gleichzeitig angesprochen, d.h. im Grunde genommen trainierst du Bewegungen. Starke Muskeln bekommst du quasi nebenbei.
 
Wir finden für jeden die richtigen Übungen und konzipieren den optimalen Trainingsplan. Dabei greifen wir auf 20 Jahre Erfahrung, 10 Jahre Forschung und speziell ausgewähltes Equipment zurück. Denn wir durften von allen lernen: von top Leistungssportlern, von schwer kranken Patienten und von Faultieren, die ihre Meinung änderten und fit wurden.
 
Warum setzen wir auf Funktionelle Fitness?
 
Wir sind keine Maschinen, deshalb trainieren wir auch anders. Kraft bedeutet immer ein optimales Maß an intra- und intermuskulärer Koordination. Das heißt: Deine Gelenke, Muskeln und Faszien müssen optimal zusammenarbeiten und das dreidimensional im Raum über relativ große Bewegungsamplituden. Das kann keine Maschine, also trainieren wir mit "freiem" funktionellem Equipment. 
 
Dabei kombinieren wir Faszientraining, Crossfit® Methoden, Olympisches Gewichtheben, Klettern und Hangeln auch mit einfachen Therabandübungen. Für unsere immer wieder weiterentwickelten Methoden verwenden wir Kettle Bells, Black Rolls, Slack Line, Hangelstrecken, Olympische Hanteln, Barren, Schlingentrainer, Wackelbretter, Togu Jumper und AeroStep, Minitrampolin, Sprossenwand, Bulgarian Bag, Trainingshammer, Traktorreifen, unsere Boulderwand und einiges mehr.
 
Mit unseren Muskelfunktions- und Beweglichkeitstests starten wir, um deine persönlichen Voraussetzungen zu ermitteln.
+ Funktioniert Deine Rückenmuskulatur optimal?
+ Wo kommen Deine Schulterschmerzen her?
+ Wie gut ist Deine Beweglichkeit?
+ Wie ist Dein Kraftniveau im Rumpf?
+ Ist Deine Flexibilität im Schultergürtel optimal?
+ Funktioniert Deine fasziale Struktur?
...
Solche Informationen sind für uns wichtig, um Deinen individuellen Trainingsplan zu erstellen. Wir passen die Übungen und Intensitäten genau an Deine persönlichen Voraussetzungen an.
Wir passen Deinen Trainingsplan stetig an, denn irgendetwas (Neues) ist immer.

+ Genau dosiertes Training bei Verletzungen.
+ Genau dosiertes Training bei Bewegungseinschränkungen
+ Verbesserung der intramuskulären Koordination
+ Verbesserte Kontrolle der Gelenkbelastung
+ Mehr Kraft
+ Höhere Flexibilität
+ Dein optimales Rückentraining

Funktionelles Training ist für alles die Basis, egal ob bei uns im Zentrum, beim Personal Training, bei der Vorbereitung auf einen Wettkampf, um gesund zu bleiben oder bei der Rehabilitation nach Verletzungen. Deshalb nutzen wir auch die Kenntnisse zum Faszientraining.

Wir passen die Übungen und Intensitäten genau an Deine persönlichen Voraussetzungen an, sodass du dich auch als Sportneuling bestens aufgehoben fühlst.
Wir zeigen Dir wie Fitness funktioniert. Bewegen musst Du dich selbst!
 
 
Vor 10 Jahren wusste man kaum etwas über diese Bindegewebsstrukturen, die unsere Muskeln umgeben, heute sind Faszien in aller Munde – und das zurecht! Stress, Bewegungsmangel und einseitige Bewegung führen zu verklebten Faszien, was zu Schmerzen und Verspannungen führt und die Zugkraft und Flexibilität der Muskeln einschränkt. Experten sind der Meinung, dass 80% aller Rückenschmerzen von verklebten Faszien ausgehen. Mit dem richtigen Training bleiben die Faszien ein Leben lang elastisch und straff, schützen vor Verletzungen und Verspannungen und erhöhen die Beweglichkeit.

Die Faszien, Faszienstruktur, Fascial Fitness oder Faszientraining finden nun in der Sportwissenschaft und Sportmedizin immer mehr Beachtung. Es erscheinen auch immer mehr Forschungsberichte und Publikationen, welche die Bedeutung der Faszienstruktur verdeutlichen.
 
Mit dem Training der Faszien kann man einiges bewirken. 
+ Beseitigung von Nackenverspannungen
+ Verminderung von Rückenschmerzen
+ Beseitigung von Schulterschmerzen
+ Erhöhung der Beweglichkeit in Schulter, Hüfte, Brustwirbelsäule und Sprunggelenk
+ Erhöhung der sportlichen Leistung sowohl für die Kraft als auch für die Ausdauersportarten
...und noch vieles mehr

Die Faszien können auf verschiedenste Art und Weise trainiert werden.
Lange Zeit wurden die Faszien behandelt, ohne dass man im Detail wusste was man da tat. Man wusste nur, dass es funktioniert. Dies war und ist als Rolfing bekannt.
 
Was sind Faszien?

Faszien sind faserige Bindegewebsstrukturen im Körper, die Kollagen enthalten, wie Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln und das Muskelgewebe. Die Faszien umschließen jeden einzelnen Muskel im Körper.
Faszien haben einen sehr großen Einfluss auf die Funktionalität der Gelenke und der Muskulatur. Die Faszien sind der Grund, warum Gazellen federleicht und Kängurus weit springen.
In den USA wird schon seit Jahren daran geforscht, denn funktioniert die Faszie nicht, kommt es zu Bewegungseinschränkungen, Verspannungen und Schmerzen, denn ein gesundes Bindegewebe ist fest und elastisch zugleich, extrem biegsam, und außerordentlich reißfest.
Das Entscheidende ist, die Faszien sind trainierbar, egal ob muskuläre Verspannungen, Hüftgelenkschmerzen oder Bandscheibenschäden.
Mit dem richtigen Training bleiben die Faszien elastisch und straff - ein Leben lang. Das schützt vor Verletzungen, Verspannungen und erhöht die Beweglichkeit.

Das geht ganz einfach mit unserem woodenball oder einer speziellen Rolle, der Black Roll aber auch ganz ohne Equipment. Unsere Clubmitglieder haben Faszienübungen prinzipiell mit auf ihrem Trainingsplan stehen.
 
Die Faszien kann man durch spezifisches Training:
+ Entspannen
+ Dehnen
+ Aktivieren 
+ die Körperwahrnehmung verbessern
Schau es Dir einfach mal an!
 
 
Um ein effektives Ausdauertraining zu beginnen, ist es wichtig, deinen persönlichen Trainingspuls zu kennen, um deine Leistungen nachhaltig zu verbessern und ein Übertraining zu vermeiden.
 
Wenn es um die Ausdauer geht, gibt es viele Fragen und unzählige Meinungen.
+ Was ist mein richtiger Trainingspuls, um abzunehmen?
+ Wie muss ich trainieren, um schneller zu werden?
+ Wie oft muss ich für einen Marathon oder Triathlon trainieren?
+ Was ist Fatburnertraining?
+ Was ist besser Rad fahren oder Laufen?
...
 
Vergiss alle Formeln zum Trainingspuls. Das sind pauschale Empfehlungen, die nicht individuell funktionieren. Bei uns startet jedes Ausdauertraining mit einer Laktatdiagnostik um Deine individuell richtigen Trainingsbereiche, den sogenannten "Puls", zu bestimmen.
 
Der Mensch hat das (Fahr)Rad erfunden, um sich leichter bewegen zu können.
Dann haben Sportler das Rad für sich endeckt und damit Dinge angestellt, bei denen das Wort "leichter" fehl am Platz ist. Also wenn Du keine pathologischen Einschränkungen hast, die ein "leichter" rechtfertigen, empfehlen wir Dir das Laufen.
Damit Dir der Einstieg "leichter" fällt, führen wir einen kleinen Test durch, bei dem wir Deine Herzfrequenzwerte und Laktatwerte analysieren und daraus Deinen Trainingspuls ableiten. Damit erstellen wir dann Deinen Trainingsplan für das Laufen und natürlich auch für das Rad oder den Crosstrainer.

Was ist eine Leistungsdiagnostik?

Unsere Ausdauerleistungsdiagnostik ist ein Stufentest, bei dem Deine Blutwerte, wie bei einer Blutzuckermessung am Ohr, analysiert werden. Je nach Trainingsziel und Deinen persönlichen Voraussetzungen führen wir den Test auf dem Laufband, Crosstrainer oder Radergometer durch. Auch die Intensität und die Dauer des Tests wird ganz genau auf Dich abgestimmt. Das bedeutet: wer fit ist läuft und wer gerade mit dem Sport anfängt, kann auch mit Gehen bzw. Walking beginnen. Dabei zeichnen wir Deinen Puls auf und nehmen Deine Laktatwerte ab.

Was sind Laktatwerte?

Wenn Du Sport treibst, nutzt Dein Körper Zucker und Fette als Energie. Bei der Verwertung des Zuckers, dem Glykogen, entsteht Laktat. Je intensiver die Belastung, umso mehr Glykogen wird benötigt und deshalb entsteht noch mehr Laktat. Den Laktatanstieg messen wir, wie bei einer Blutzuckermessung, am Ohrläppchen. 

Wie trainiere ich danach?

Die gemessenen Laktat- und Pulswerte analysieren wir mit unserer eigens entwickelten Software wesp-analysis. Du erhältst von uns deinen persönlichen Trainingsplan mit deinen optimalen Pulsfrequenzen und Schwellenwerten. Bei uns im Club bekommst Du einen Herzfrequenzgurt, mit dem Du dein Training überwachst und Deinen Trainingsplan genau umsetzen kannst.
 
Was beinhaltet die Laktatdiagnostik?
 
+ eine ausführliche Anamnese
+ einen Stufentest (Laufband, Radergometer oder Crosstrainer je nach Zielstellung)
+ Bestimmung der Schwellenwerte (IAS, IANS, 2mmol, 3mmol, 4mmol, 5mmol, 6mmol)
+ Bestimmung der individuellen Trainingsbereiche (GA1/G1, GA1-2/G2, GA2/EB, WSA/SB)
+ Empfehlungen für das Training
 
Warum macht wesp eine Laktatdiagnostik?

Weil wir seit unserem Universitätsstudium bis heute hauptsächlich das und primär für Profis gemacht haben. Wir finden, es ist die beste Lösung für ein effektives, sicheres und zielgerichtetes Training. Deshalb forschen wir seit 2005 in diesem Bereich und haben neben verschiedenen Tests und Programmen für den Leistungssport auch für die Prävention unsere eigene Softwarelösung entwickelt. Diese Software ist in ganz Deutschland zur Leistungsdiagnostik im Einsatz.
 
"Die Laktatdiagnostik ist eine der effizientesten Methoden zur Bestimmung der Trainingsbereiche und Schwellenwerte" (Prof. Dr. med. Egbert Seidel)

Die Laktatdiagnostik ist in der Sportmedizin eine jahrelang erprobte, standardisierte Methode zu Bestimmung des Status Quo und der Trainingsfortschritte bei Leistungsportlern. Auch ambitionierte Freizeitsportler nutzen und kennen diese Methode.
 
Wir setzen die Laktatdiagnostik für viele Bereiche ein.
+ Leistungssportler
+ ambitionierte Freizeitsportler
+ Präventions- und Gesundheitssportler
+ Gewichtsmanagement

Dabei sehen wir nicht nur die Leistung, also die Schwellenwerte, als wichtig an, sondern vor allem die individuellen Trainingsbereiche. Mit den Ergebnissen der Laktatdiagnostik kann das Training optimal gesteuert werden.
 
Oft wird empfohlen die richtige Trainingsherzfrequenz zu berechnen. Dazu existieren viele Formeln. Die kannst Du aber getrost vergessen, denn sie sind ungenau: Zuerst wird die maximale Herzfrequenz errechnet (und nicht ermittelt), dann werden die Trainingsbereiche prozentual angegeben (für jeden gleich) und natürlich weiß keine Formel, wie gut oder schlecht Du trainiert bist. 
 
Um optimal zu trainieren, ist es wichtig zu wissen was in Deinem Körper passiert. Nur so weißt Du zu jeder Zeit, was Du gerade trainierst und vermeidest Über- oder gar Unterforderung. Dabei spielt es keine Rolle ob Du Dich auf Wettkämpfe vorbereitest, einfach zum Spaß läufst oder Du Dein Gewicht optimieren möchtest. Mit der Laktatdiagnostik bestimmen wir Deine Herzfrequenz und Leistungswerte, für das Laufen, Radfahren und die Fettverbrennung.
 
Was ist Laktat?

Laktat ist ein Salz der Milchsäure und entsteht bei körperlicher Belastung. Wenn Du Dich sportlich betätigst, benötigt Dein Körper Energie und diese holt er sich aus dem Zucker und den Fetten im Körper (unter extremen Bedingungen natürlich auch aus den körpereigenen Proteinreserven - aber das ersparen wir Dir).
 
Beim Abbau des Zuckers im Körper, dem Glykogen, entsteht Laktat. Je intensiver die körperliche Beanspruchung wird, desto mehr Glykogen wird genutzt und umso mehr Laktat entsteht. Diesen Verlauf des Laktatanstieges im Blut messen wir. Dies ist, wie bei einer Blutzuckermessung am Ohrläppchen, kaum zu spüren. 
 
Die gemessenen Laktatwerte, Herzfrequenzwerte und Leistungsdaten werten wir mit unserer Software wesp-analysis aus und sagen Dir sofort, wie Du für das Abnehmen trainieren oder Dich auf Dein sportliches Ziel vorbereiten musst.
Optional kann auch die Ergospirometrie zur Bestimmung der VO2max mit genutzt werden.
 
Wir haben alles was wir im Zentrum einsetzen auf Herz und Nieren selbst getestet!
UNSERE SOFTWARE FÜR DIE LEISTUNGSDIAGNOSTIK IST IN GANZ DEUTSCHLAND ERFOLGREICH IM EINSATZ!
 
Was bieten wir noch?
als Bruttokriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit
 
Mit Hilfe der Spiroergometrie können wir bei der Leistungsdiagnostik zusätzlich die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) bestimmen. Dies ist besonders für sehr ambitionierte Sportler von Bedeutung, um die Entwicklung im Trainingsprozess verfolgen zu können und ein sogenanntes "Übertraining" zu vermeiden. 
Die VO2max, als Bruttoleistungskriterium, dokumentiert, wie die Leistungsfähigkeit des Sportlers im Vergleich zu anderen Athleten bzw. den Spitzenleistungen in seiner Sportart zu bewerten. Kritisch muss man hierbei anmerken, dass sich Leistungsfortschritte nicht unbedingt in der Erhöhung der VO2max niederschlagen. Oft verschiebt sich eher die prozentuale Ausnutzung der Sauerstoffaufnahme im submaximalen Bereich oder die Leistungssteigerung liegt in einer Verbesserung der Bewegungsökonomie begründet. 
Zur Trainingsbereichsableitung nutzen wir die Sauerstoffaufnahme nicht, da es nach unserer Erfahrung keine geeigneten Modelle dafür gibt.
 
Referenzwerte
+ Gesunder Mensch bis 40ml pro Minute pro kg Körpergewicht
+ gut trainierter Sportler bis 60ml pro Minute pro kg Körpergewicht
+ sehr gut trainierter Sportler über 60ml bis zu über 80 ml pro Minute pro kg Körpergewicht
 

Knieschmerzen, Hüftprobleme, Fersensporn, Schienbeinreizung... es gibt unzählige Beschwerden beim Läufer.
Die meisten davon kann man vermeiden und beheben. Woran es liegt sehen wir bei einer Laufstilanalyse.
+Ist mein Laufschuh optimal?
+Soll ich Vorfuß oder Rückfuß laufen?
+Stimmt mein Kniehub?
+Ist meine Anfersamplitude ausreichend?
...

Um den Laufstil zu optimieren setzen wir verschiedene Methoden ein.
Dabei stellen wir Dich nicht nur zur Videoanalyse auf das Laufband sondern führen auch einige Muskelfunktionstests mit Dir durch. Dabei sehen wir, in welchen Bereichen Flexibilität oder Stabilität trainiert werden müssen. Das bedeutet wir zeigen Dir nicht nur Defizite auf, sondern geben dir auch spezielle Übungen mit, um Deinen Laufstil zu verbessern.
 
Das beinhaltet: 
+ Stabilisationsübungen
+ Übungen zur faszialen Entspannung
+ Übungen zur faszialen Dehnung und Aktivierung
+ Übungen zur Erhöhung der Beweglichkeit, beispielsweise für die Hüfte und den Schultergürtel 

Vergiss bitte nicht Deine Laufschuhe mitzubringen. An denen können wir genau beurteilen, ob sie für Dich geeignet sind und Deinen Laufstil positiv oder negativ beeinflussen.
 
 
Klingt kompliziert, ist es aber nicht.
Ein Rad sollte leicht sein, aerodynamisch und eine optimale Steifigkeit bei maximalem Fahrkomfort bieten. Das ist alles wichtig. Aber sitzt Du auch richtig drauf?
Eine maximale aerodynamsiche Sitzhaltung nutzt dir nur, wenn du dann auch schmerzfrei lange fahren kannst. Kommt der Druck den Du erzeugst auch direkt auf der Pedale an oder "trittst du ins Leere" und deine Power verpufft? Tun Dir Nacken, Rücken und Hüfte weh oder ist das nur die pure Anstrengung?
Mit unserer Kombination aus Videoanalyse und Muskelfunktionstest rollt es besser. Dabei suchen wir den optimalen Kompromiss zwischen maximaler Power und maximalem Komfort. Das bedeutet, wir versuchen Dich so bequem wie möglich auf deinem Rad zu positionieren, damit Du maximalen Druck auf deine Pedale bekommst. Zugleich definieren wir individuelle Übungen zur Erhöhung der Kraft und Flexibilität, um Deine Leistung und Deinen Fahrkomfort zu optimieren. 
 
Das ist für alle Bikes möglich: Triathlon, Straßenrad oder Zeitfahrmaschine.
Wenn du es ganz genau wissen willst, dann findest du im Folgenden viele interessante Infos zu Diagnostik und Training.
 
Trainingsbereiche

Im Ausdauertraining, auch als Basis für Teamsportarten, werden im Allgemeinen fünf Trainingsbereichseinteilungen genutzt.
 
REKOM bedeutet Rekompensationstraining. Ein solches Training dient der aktiven Erholung nach Wettkämpfen oder sehr anspruchsvollen Trainingseinheiten. Dadurch wird die Regeneration gefördert. Ein solches Training beinhaltet sehr niedrige Intensitäten und niedrige bis mittlere zeitliche Umfänge. Hier bieten sich Lauftrainingseinheiten von ca. 20-30min oder auch moderate Radeinheiten von 45-60min an. Hier wird primär mit der Dauermethode gearbeitet.
 
GA1 / G1 bedeutet Grundlagenausdauerbereich eins. Das Training im Grundlagenbereich dient der Optimierung des Stoffwechsels durch das gezielte Training der Ausdauerleistungsfähigkeit im aeroben Bereich. Dieser Bereich beinhaltet ein Training mit moderaten Intensitäten und mittleren bis hohen zeitlichen Umfängen. Hier bieten sich Trainingseinheiten von 30-300min an, abhängig vom Trainingsniveau. Auch in diesem Bereich wird primär mit der Dauermethode gearbeitet. Zusätzlich werden zudem noch die Tempowechselmethode und die extensive Intervallmethode eingesetzt. Umgangssprachlich wird dieser Bereich auch Fettverbrennung bzw. Fettverbrennungspuls genannt.
 
GA1-2 / G2 bedeutet Grundlagenausdauerbereich eins bis zwei. Das Training im Grundlagenbereich dient der Optimierung des Stoffwechsels durch das gezielte Training der Ausdauerleistungsfähigkeit im aeroben Bereich. Hierbei ist der Anteil des aeroben Stoffwechsels nicht mehr so ausgeprägt wie im GA1 Bereich. Dieser Bereich beinhaltet ein Training mit mittleren Intensitäten und mittleren bis hohen zeitlichen Umfängen.
 
GA2 / EB bedeutet Grundlagenausdauerbereich zwei. Das Training im Grundlagenbereich zwei dient der Optimierung des Stoffwechsels durch das gezielte Training der Ausdauerleistungsfähigkeit im aerob-anaeroben Übergangsbereich. Hierbei ist der Anteil des anaeroben Stoffwechsels stark ausgeprägt. Dies dient der Optimierung der anaeroben Kapazität und der Erhöhung der Laktattoleranz. Dieser Bereich beinhaltet ein Training mit mittleren bis hohen Intensitäten und mittleren zeitlichen Umfängen. Für das allgemeine Training bieten sich hierbei Intervalle und Tempowechseleinheiten an.
 
WSA / SB bedeutet wettkampfspezifische Ausdauer. Der Bereich beinhaltet ein Training mit wettkampfspezifischen Intensitäten und Umfängen. Dieser dient der Vorbereitung auf die Wettkampfanforderungen durch simultane methodische Trainingsgestaltung. Die spezifischen Wettkampfanforderungen bestimmen in diesem Bereich die Methodik.
 
 
DAUERMETHODE Hierbei wird ein kontinuierliches Training im Herzfrequenzzielbereich angestrebt, zum Beispiel Dauerlauf über 30-90min.
Tempowechselmethode Diese Methodik zielt auf einen kontinuierlichen Wechsel der Belastungsintensität in regelmäßigen Intervallen ohne Pause ab. Im Laufbereich beinhaltet die Tempowechselmethode eine Variation von beispielsweise GA1(bis zu 10-15min) und dem GA2 Bereich (1 bis 5min).
 
EXTENSIVE INTERVALLMETHODE Bei dieser Intervallmethodik vollzieht sich ein kontinuierlicher Wechsel der Belastungsintensität mit längeren Intervallen bei hoher Intensität, welche durch eine aktive Pausengestaltung getrennt werden. Beim Laufen wird dies beispielsweise durch 4-8 x 800-1000m Läufe im Ziellaktat-/Herzfrequenzbereich umgesetzt.
 
INTENSIVE INTERVALLMETHODE Die intensive Intervallmethodik zielt auf einen kontinuierlichen Wechsel von kürzeren Intervallen mit sehr hohen Intensitäten ab, welche durch eine aktive Pausengestaltung getrennt werden. Für das Lauftraining empfiehlt sich ein Training von 3-6 x 100-400m Läufe im Zielbereich.
 
WIEDERHOLUNGSMETHODE Hierbei vollzieht sich eine Wiederholung vorgegebener Belastungsbereiche mit Pausenlängen, die eine vollständige Erholung gewährleisten. Im Laufbereich kann dies zum Beispiel bis zu fünf 3000m Läufe im Herzfrequenzzielbereich beinhalten.
Wettkampfmethode Diese Methodik zielt auf ein Training unter Wettkampfbedingungen ab. Dabei werden längere Distanzen mit niedrigerer Intensität oder geringeren Distanzen mit höheren Intensitäten absolviert.
 
FAHRTSPIELMETHODE Im Radtraining wird zusätzlich noch die Fahrtspielmethode angewandt. Das bedeutet häufiger unregelmäßiger Tempowechsel mit der Anwendung von teilweise maximalen Intensitäten.
 
 
Unter dem Begriff „Laktatschwellen“ werden Punkte der Laktat-Leistungs-Kurve (LLK) verstanden, die einen Übergang von einer überwiegend aeroben- zu einer vorwiegend anaeroben Stoffwechsellage kennzeichnet. Dabei werden inhaltlich eine aerobe Schwelle und eine anaerobe Schwelle unterschieden.
 
Die aerobe Schwelle (IAS) kennzeichnet die Zunahme der Anteile des aeroben Stoffwechsels. Sie wird in der Literatur auch als Basislaktat oder Lactate Threshold (LT) bezeichnet.
 
Die anaerobe Schwelle (IANS) entspricht dem maximalen Lactat-steady-state (MLSS). Dieses herrscht dann vor, wenn jede auch nur geringfügig höhere Intensität zu einem allmählichen Anstieg der Laktatkonzentration während konstanter Belastung führt.
 
Fixe Laktatschwellenwertmodelle
 
Ein häufig angewandtes, fixes Schwellenwertmodell ist der aerob-anaerobe-Übergang nach Mader et. al. (1976). In einer Studie mit unterschiedlich trainierten Sportstudenten und Leistungssportlern wurde der Übergangsbereich im Durchschnitt von 2 - 4 mmol/l ermittelt. Eine ermittelte Standardabweichung in Höhe von 1,6 mmol/l zeigt, wie stark die Abweichung im individuellen Fall sein kann. Eigene Untersuchungen aus dem Jahr 2012 haben dieses Ergebnis bestätigt (MW=3,68; SD=1,58). Deshalb werden der Belastungsparameter und die übrigen erhobenen Beanspruchungsparameter für die Laktatkonzentrationen 2, 3, 4 und 6 mmol/l zum inter- und intrapersonellen Vergleich angegeben. Als Schwellenwertmodell sind sie jedoch weniger geeignet, da diese die individuell unterschiedlichen, physiologischen Voraussetzungen der Probanden nicht berücksichtigen.
 
Individuelle Laktatschwellenwertmodelle
 
Individuelle Laktatschwellenwertmodelle haben das Ziel, die individuellen physiologischen Voraussetzungen der Probanden in der Auswertung zu berücksichtigen. Die Bestimmung der Individuellen Schwellen erfolgt je nach Modell grafisch oder rechnerisch.
Folgende Modelle sind in der Leistungsdiagnostischen Praxis am stärksten verbreitet:
+Individuelle Anaerobe Schwelle nach Keul et al. 1979
+Kinetisches Modell zur Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle nach Stegmann et al. (1981)
+Basislaktat + 1,5 mmol/l nach Dickhuth et. Al. (1988)
 
 
ATP steht in den Muskelzellen nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Deshalb muss es aus ADP und P resynthetisiert (wiederzusammengesetzt) werden. Dazu stehen dem menschlichen Körper unterschiedliche Wege zur Verfügung. Energieträger sind dabei folgende Substrate (in Bezug auf die Verfügbarkeit und Intensitätsniveau der Bewegung hierarchisch dargestellt):energiereiche Phosphate (überwiegend Kreatinphosphat), Kohlenhydrate, Fette, Proteine. 
 
Die primären Unterschiede liegen zum einen in der Höhe des kalorischen Wertes (Energiewert pro Masseeinheit) und zum anderen in der Höhe des Energieäquivalentes. Der kalorische Wert von Fetten liegt bei 9kcal (bzw. 7kcal bei Körperdepotfetten), von Kohlenhydraten bei 4kcal und von Proteinen bei 7kcal (4kcal bei körpereigenen Proteinen). 
 
Die Höhe der Energieäquivalente der Substrate ist demgegenüber gegenläufig, da die Limitierung der Energiemenge pro Zeiteinheit durch die Sauerstoffaufnahmefähigkeit begrenzt ist und der Bedarf an Sauerstoff mit den unterschiedlichen Stoffwechselwegen variiert. Der Kohlenhydratstoffwechsel liegt hier mit 5,05 kcal/l O2 vorn, gefolgt von der Fettoxidation mit 4,69 kcal/l O2 und der Aminosäureoxidation mit 4,49 kcal/l O2.
 
 
Bei der nachfolgend isolierten Betrachtung der Energiebereitstellungsformen ist zu beachten, dass diese in Wirklichkeit nie in reiner Form vorkommen, sondern stets gleichzeitig mit unterschiedlichen Anteilen am Gesamtenergieumsatz ablaufen. Die Energiebereitstellung über Kreatinphosphat ist eine direkte Form, welche ähnlich wie ein Zwischenspeicher fungiert. Die „frei werdende“ Energie (exergonischer Prozess) steht nach der Abspaltung des energiereichen Phosphats vom Kreatin direkt für die Resynthese des ATP zur Verfügung. Diese Energie reicht für ca. 7-10s Aktivität. Das Kreatinphosphat muss ebenfalls resynthetisiert werden. Die dafür erforderliche Energie wird wie bei der ATP-Resynthese über die Metabolisierung der übrigen energiereichen Substrate bereitgestellt, deshalb nimmt sie eine Sonderstellung ein. 
 
Die Glykolyse (Kohlenhydratstoffwechsel) hat zwei unterschiedliche Stoffwechselwege. Die anaerobe Glykolyse ist ein laktazider Prozess, d.h. Laktat (ein Salz der Milchsäure) häuft sich als Zwischen- bzw. Endprodukt in den Muskelzellen an und wird leicht verzögert ins Blut abgegeben. Der Prozess findet extramitochondrial im Zytoplasma statt und gewährleistet eine hohe Energieversorgung für bis zu 4 min. Die aerobe Glykolyse ist dagegen ein alaktazider, mitochondrialer Prozess. Hierbei werden die Kohlenhydrate zu Pyruvat umgewandelt, welches letztendlich metabolisiert wird. Die maximale Höhe der pro Zeiteinheit bereitgestellten Energiemenge ist geringer als über den anaeroben Weg, kann jedoch eine Energieversorgung von bis zu 2h aufrecht erhalten. 
 
Die Fettoxidation ist besonders limitiert durch die Respiration (innere Atmung), da sie ein in Verbindung mit Sauerstoff (O2) ablaufender, alaktazider, intramitochondrialer Stoffwechselprozess ist. Der Körper kann energiereiche Substrate in Form von Körperfettdepots speichern. Aufgrund der Energiebereitstellung über diese Fettdepots im Körper kann die Energieversorgung so mehrere Tage gewährleistet werden. Durch das gegenüber der Glykolyse niedrigeren Energieäquivalentes ist die maximale Energiemenge pro Zeiteinheit jedoch geringer. 
 
Die Aminosäureoxidationläuft läuft ebenfalls alaktazid ab und ist ein in Verbindung mit O2 stattfindender Stoffwechselprozess, ähnlich der Fettoxidation. Sie tritt jedoch primär bei Langzeitausdauerbelastungen als Ersatz für entleerte Glykogenspeicher auf. Da vermehrt Muskulatur abgebaut wird, sollte diese weitestgehend vermieden werden.
 
 
Die metabolische (Stoffwechsel bezogene) Beanspruchung kann über den Parameter Laktatkonzentration (mmol/l) sehr genau bestimmt werden, da die verschiedenen Energiebereitstellungswege unterschiedliche Laktatakkumulationen hervorrufen. Bei der Einschätzung der metabolischen Beanspruchung über Laktatkonzentrationen müssen unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, wie beispielsweise die genetische Determination, der Trainings- und Ernährungszustand des Teilnehmers, die Belastungsformen und -bedingungen sowie deren Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Die Ruhelaktatkonzentration im Blut liegt beispielweise nüchtern bei 0.5 – 2.0 mmol/l. Generell stehen Belastung und metabolische Beanspruchung in einem direkten Zusammenhang: Je höher die Belastung (im Speziellen die Beanspruchung), desto höher der Energieumsatz und desto höher die Laktatakkumulation, oder im Umkehrschluss: Je geringer die Belastung (im Speziellen die Beanspruchung), desto niedriger der Energieumsatz und desto geringer die Laktatakkumulation. Der Regenerationsverlauf in Bezug auf die metabolische Beanspruchung zeigt sich in Ruhe und unter moderater Belastung differenziert. Badtke (1999) geht bei leichter Aktivität von einem deutlich beschleunigten Abbau der Laktatkonzentration gegenüber passiven Erholungsverhalten aus.
 
 
Die Quantifizierung der kardio-vaskulären Beanspruchung erfolgt über den Parameter Herzfrequenz (1/min). Es besteht generell ein direkter Zusammenhang zwischen Belastung und kardio- vaskulärer Beanspruchung: Je höher die Belastung, desto höher die Herzfrequenz oder analog im Umkehrschluss: Je niedriger die Belastung, desto niedriger die Herzfrequenz. Richtwert für die Ruheherzfrequenz liegt bei 70 – 80 Schlägen/min. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass eine niedrigere Herzfrequenz in Ruhe auf einen höheren Trainingsgrad schließen lässt. Grund hierfür ist eine Adaptation (Anpassung) des Herzens an die erhöhten Anforderungen während der Belastung. Die Hypertrophie des Herzmuskels bewirkt eine Kammervergrößerung und dadurch eine Erhöhung des Schlagvolumens. Dadurch kann pro Herzschlag eine höhere Menge Blut transportiert werden. Daraus ergibt sich ein niedrigerer Puls bei gleichem Versorgungsbedarf des Körpers. Die maximale Herzfrequenz ist von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise der genetische Determination, dem Geschlecht, dem Alter oder dem Trainingsgrad. Zur Bewertung des Trainingsniveaus eignet sich die maximale Herzfrequenz nicht. Eine Ableitung der Trainingsbereiche prozentual zur maximalen Herzfrequenz ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da unterschiedliche Voraussetzungen des Metabolismus und des kardio-vaskulären Systems zu unterschiedlichen Verhältnissen von maximaler Herzfrequenz und den metabolischen Herzfrequenzzielzonen führt.
 
 
Belastungsparameter sind die Regelgrößen der individuellen Trainingssteuerung. Zur Intensivierung des Trainings werden die Belastungsparameter erhöht bzw. im Umkehrschluss muss dieser herunter geregelt werden, um die Trainingsintensität zu senken.
 
Gängige Belastungsparameter des Ausdauertrainings sind:
+ Geschwindigkeit (V in km/h oder m/s)
+ Leistung (P in W)
+ Drehzahl (RPM in U/min)
+ Widerstand (F in N)
+ Strecke (s in m)
+ Zeit (t in s)

Beanspruchungsparameter geben Rückschlüsse über die Reaktionen der verschiedenen Funktionssysteme des menschlichen Körpers auf die Trainingsbelastung. Sie dienen der individuellen Steuerung des Trainings auf Basis des Steuerkreisprinzips.
 
Die gängigsten Beanspruchungsparameter sind:
+ Laktatkonzentration (Lak in mmol/l)
+ Herzfrequenz (Hf in 1/min)
+ Sauerstoffaufnahme (VO2 in ml/min).
+ Laktatkonzentration
 
Als Laktate bezeichnet man Salze und Ester der Milchsäure. Im menschlichen Körper kommt hauptsächlich Natriumlaktat vor. Es wird primär in der Skelettmuskulatur gebildet, entsteht aber auch in Haut, der inneren Darmwand, Blutzellen, Nieren und Gehirn. Die Ruhekonzentration liegt zwischen 0,5 und 2,2 mmol/l Blut. Die Laktatkonzentarion im Kapillarblut ist ein direkter Beanspruchungsparameter des Metabolismus. Da insbesondere Ausdauertraining überwiegend energetische Leistungsanforderungen stellt, ist dieser Parameter zur effektiven Zielorientierung der Adaptationsmechanismen im Ausdauerbereich unerlässlich. Für die direkte Steuerung der Intensität während des Trainings ist dieser jedoch eher unpraktikabel. Da moderne Herzfrequenz-Monitore (Pulsuhren) eine einfache EKG genaue Kontrolle der Herzfrequenz erlauben und diese sehr sensibel auf Veränderungen der Belastung reagieren, ist dieser Parameter für die Steuerung des Trainings die bessere Wahl. Voraussetzung für eine individuelle Trainingssteuerung mittels Herzfrequenz ist eine individuelle Ermittlung der unterschiedlichen metabolischen Herzfrequenzzielzonen.
 
 
Die Herzfrequenz bzw. Herzschlagfrequenz gibt die Herzschläge pro Minute an. Oftmals werden die Begriffe Herzfrequenz und Puls gleichbedeutend benutzt, was allerdings nicht richtig ist. Die Herzfrequenz ist nur der quantitative Teilaspekt des Pulses, welcher auch die Qualität des Impules (z.B. weich oder hart) beschreibt.
 
 
Die Sauerstoffaufnahme gibt Aufschluss über Leistungsfähigkeit des kardio-pulmonalen Systems. Die maximale relative Sauerstoffaufnahmefähigkeit (VO2maxrel in ml*min-1*kg-1) eines Menschen ist das Bruttokriterium seiner Ausdauerleistungsfähigkeit. Dabei wird die absolute Sauerstoffaufnahme mit der Körpermasse ins Verhältnis gesetzt, um die bei der Leistungserbringung negativ wirkende Masse zu berücksichtigen.
Eine Ableitung auf den Metabolismus ist indirekt über den Respiratorischen Quotienten (RQ ist das Verhältnis der CO2 Abgabe (VCO2) und der Sauerstoffaufnahme) möglich, da Fettoxidation, aerobe und anaerobe Glykolyse biochemisch verschiedene RQ aufweisen. Die Bestimmung der Höhe des Energieumsatzes über die Zuordnung der RQ zu den Energieäquivalenten heißt indirekte Kalorimetrie. Gegenüber der Laktatkonzentration als direkter Stoffwechselparameter ist eine Bestimmung der ventilatorischen Schwellen über die VO2 benachteiligt, da diese lediglich indirekte Rückschlüsse zulässt.
 
Weitere Angebote
 
Die Parameter Blutdruck und Blutzucker und Blutfettwerte werden nicht nur von der Ernährung und vom Bewegungsverhalten beeinflusst. Dauerhafter Stress lässt diese Werte ebenso steigen, weil der Körper auf Gefahrenabwehr und somit auf körperliche Leistungsbereitschaft eingestellt ist.
Die HRV ist ein Zeichen von Anpassungsfähigkeit, die aufzeigt, wie gut das vegetative Nervensystem in der Lage ist, sich auf innere und äußere Reize einzustellen. So sollte die Herzfrequenz beispielsweise beim Einatmen schneller als beim Ausatmen schlagen.
Wir können diese Werte testen und auf Wunsch entsprechende Maßnahmen bezüglich Ernährung und Training ergreifen und damit auch helfen, das Stresslevel zu senken.
 
 
Vitamin D3 ist vielen als Sonnenvitamin bekannt, weil es von unserem Körper nur gebildet werden kann, wenn unsere Haut UV-Strahlung ausgesetzt ist. Auf unseren Breitengraden erreichen nur zwischen März und Oktober genügend UV-Strahlen die Erdoberfläche, um die Vitamin D3-Bildung in Gang zu setzten.
 
Das bedeutet, dass wir über die Sommermonate unsere Speicher für den Winter füllen müssten.
In der Realität verbringen wir jedoch die meisten wertvollen Sonnenstunden in geschlossenen Räumen, hauptsächlich an unserem Arbeitsplatz. So ist Vitamin D3-Mangel in Deutschland (sogar im Sommer!) weit verbreitet.
 
Vitamin D3 übernimmt in unserem Körper zahlreiche lebenswichtige Funktionen. So schützt es u.a. vor Krebs und Herzinfarkt, hilft bei der Regenerationsarbeiten des Körpers und sorgt für stabile feste Knochen.
 
Deinen Vitamin D3-Spiegel kannst du bei uns ganz einfach testen lassen. Wir entnehmen dir Blut am Ohrläppchen und senden die Probe ins Labor. Zusammen mit deinen Ergebnissen erhältst du Dosierungsempfehlungen für die Nahrungsergänzung mit Vitamin D3.
 
Preis: 25€
 
 
Du hast dir vorgenommen, einen Marathon zu laufen, bist Mitglied einer Sportmannschaft und willst in der nächsten Saison mit deinem Team zu den Besten gehören oder als Freizeitsportler an einem Hindernislauf teilnehmen und diesen einfach nur bis über die Ziellinie überleben.
Wir begleiten dich durch deine Vorbereitungsphase ab Tag 0, besprechen mit dir deine persönlichen Ziele, erstellen deinen Trainingsplan und besprechen deine Fortschritte.
 
Auf Wunsch begleiten wir dich am Tag deines Events während des gesamten Wettkampfes vom Start bis über die Ziellinie. Damit bist du bestens ausgerüstet für die erfolgreiche Bestreitung deiner Herausforderung.
Nur trainieren musst du noch selbst.
 
Preise sind abhängig von der Zahl beanspruchter Leistungen, Dauer und Umfang deiner Trainingsplanung sowie Ort und Zeitaufwand für dein Event. Sprich uns an und wir erstellen dir dein persönliches Angebot.
 
 
Bio Energie Therapie beschreibt eine Methode, die beim Heilen psychischer und physischer Beschwerden mit Bioenergie arbeitet.
Bioenergie ist kein Hokuspokus, sondern genauso real und messbar wie das Magnetfeld der Erde. Therapeutische Anwendungen werden teils durch Handauflegen, teils ohne direkte Berührung ausgeführt.

Der Grundgedanke hinter der Bio Energie Therapie ist jener, dass Krankheiten und Beschwerden nur entstehen können, wenn das natürliche Bioenergiefeld eines Menschen gestört ist. Mithilfe bestimmter Bewegungsabläufe kann dieses Energiefeld wieder ins Gleichgewicht und Heilungsprozesse in Gang gebracht werden.

Je nach persönlicher Sensitivität empfinden Menschen, die sich einer bioenergetischen Behandlung unterziehen, während der Anwendung Wärme, Kälte, Kribbeln o.ä. oder erlangen einen Zustand der Tiefenentspannung. Dies ist auch abhängig vom individuellen Krankheitsbild.

Bio Energie Therapie eignet sich prinzipiell für alle Arten von Beschwerden, solange keine bakterielle Infektion zugrunde liegt, für Erwachsene, Kinder und sogar Tiere.

+ Behandlung chronischer Erkrankungen
+ Behandlung akuter Erkrankungen
+ Behandlung von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen
+ Immunsystemtherapie ...

Wenn Du mehr erfahren möchtest, findest du weitere interessante Informationen unter http://www.zdenkodomancic.com/de/bioenergie.aspx

 
Ernährung
Du hältst Frühstück für die wichtigste Mahlzeit des Tages? Warum heißt es dann Früh“STÜCK“? Die Lebensmittelpyramide ist wissenschaftlich fundiert. Sicher?
500 Millionen krankhaft fettleibeige Menschen weltweit beweisen, dass an diesen und anderen jahrzehntelang gepredigten Ernährungsregeln etwas falsch sein muss.
Wir klären in mit Witz und Humor in einem informativen Vortrag über bestehende Ernährungsmythen auf und zeigen dir, wie du mit der richtigen Ernährung gesund, leistungsfähig und fit wirst – ganz einfach – zuhause und am Arbeitsplatz.
 
Faszien
Vor 10 Jahren wusste man kaum etwas über diese Bindegewebsstrukturen, die unsere Muskeln umgeben, heute sind Faszien in aller Munde – und das zurecht! Stress, Bewegungsmangel und einseitige Bewegung führen zu verklebten Faszien, was zu Schmerzen und Verspannungen führt und die Zugkraft und Flexibilität der Muskeln einschränkt. Experten sind der Meinung, dass 80% aller Rückenschmerzen von verklebten Faszien ausgehen. Mit dem richtigen Training bleiben die Faszien ein Leben lang elastisch und straff, schützen vor Verletzungen und Verspannungen und erhöhen die Beweglichkeit.
 
Gesunde Führung
Chefs prägen das Teamklima und dienen mit ihrem Verhalten als Vorbilder. Das Führungsverhalten des unmittelbar Vorgesetzten kann immer auch ein Grund für hohe Krankenstände sein. Chefs nehmen ihre Krankenstände sogar mit, wenn sie die Abteilung wechseln.
Wir informieren und unterstützen Führungskräfte in einem gesundheitsförderlichen Umgang mit ihren Angestellten. Wir beraten Sie, wie Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter erkennen, ihre Ressourcen nutzen – sie motivieren. Dadurch werden sich nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter und das Arbeitsklima verbessern, sondern auch die Qualität der zu erbringenden Arbeiten.
 
Stressmanagement
Unser Körper reagiert bei Stress instinktiv mit Flucht oder Angriff. Durch dieses Reaktionssystem sicherten unsere Vorfahren ihr Überleben. Heutzutage stressen uns Lärm, zwischenmenschliche Konflikte und Alltagsärger, doch unsere hochzivilisierte Welt erlaubt uns in den meisten Situationen weder Flucht noch Angriff, sondern erwartet Anpassung.
Das führt zu erhöhtem Blutdruck, Muskelverspannungen und Verdauungsproblemen. Wenn auf Stress keine Bewegung folgt, macht uns das krank.
Wir messen deine Stressbelastung, zeigen dir deine Ressourcen und Potenziale auf und beraten dich, wie du mit Stress entspannt umgehen kannst.
 
Sportfeste & Incentives
Sportfeste sind eine einfache Möglichkeit Impulse zu Gesundheit und Bewegung in Ihrem Unternehmen zu setzen. Sie eignen sich als Teamtraining oder einfach nur gesellige Abwechslung zum Arbeitsalltag.
Wir organisieren Sportfeste und Incentives, die Spaß machen, zu Bewegung animieren und den Zusammenhalt Ihres Teams stärken.  Es geht nicht um Leistung, sondern um Spaß und Motivation. Es geht darum, dass jeder mitmacht!
Gern erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot und stellen Ihnen mögliche Stationen vor.
 
Alterssimulation und Rückenfeedbackmessung
Alterssimulationsanzug
Der Alterssimulationsanzug bietet die Möglichkeit, die typischen Einschränkungen älterer Menschen auch für Jüngere erlebbar zu machen.
Die altersbedingten Einschränkungen sind:
  • Eintrübung der Augenlinse
  • Einengung des Gesichtsfeldes
  • Hochtonschwerhörigkeit
  • Einschränkung der Kopfbeweglichkeit
  • Gelenkversteifung
  • Kraftverlust
  • Einschränkung des Greifvermögens
  • Einschränkung des Koordinationsvermögens
Er besteht aus einzelnen Komponenten, durch deren Zusammenwirken ein Effekt erzielt werden kann, welcher den Einschränkungen der sensomotorischen Fähigkeiten im Alter sehr nahe kommt.
Insbesondere der altersbedingte Gang und das veränderte Greifvermögen werden sehr realistisch nachgebildet, aber auch die gesteigerte mentale Belastung und die zunehmende Bewegungsunsicherheit werden nachvollziehbar.
Wer den Alterssimulationsanzug  ausprobiert hat, versteht die Verhaltensweise älterer Menschen besser und ist motiviert, seine eigene Leistung zu erhalten. Ein regelmäßiges Training zur Leistungserhaltung und die richtige Ernährung können uns vor altersbedingten Einschränkungen bewahren bzw. uns ein längeres einschränkungsfreies Leben ermöglichen.
 
Rückenfeedbackmessung
Neben der Kraft ist vor allem die Beweglichkeit bzw. die Ansteuerung der Muskulatur von entscheidender Bedeutung zur Vermeidung von Rückenschmerzen.
Zur Identifikation von muskulären Dysbalancen und Ressourcen nutzen wir ein völlig neues Testsystem, mit dem wir Rückenstabilität und Beweglichkeit messen können.
Wir zeigen den Teilnehmern ob ihre Rückenmuskulatur optimal funktioniert und geben ihnen erste gezielte Übungsempfehlungen. Idealerweise schließt sich an die Messung ein Schnupperkurs Faszientraining an.
 
 
Kinesio-Taping ist eine Methode, bei der elastische selbstklebende Bänder direkt auf die Haut aufgebracht werden, um Muskeln und Gelenken Unterstützung zu bieten.
Die Bänder sind mehrere Tage tragbar und schränken den individuellen Bewegungsumfang des Patienten nicht ein.
Anwendungsgebiete sind u.a.
  • Überlastung der Gelenk-, Band- und Muskelstrukturen
  • Prävention von Überlastungssyndromen und Verletzungen
  • HWS-Syndrom (z. B. bei Spannungskopfschmerz, muskulärer Hypertonie (Verspannungen), Arthrose)
  • Skoliosen
  • LWS-Syndrom
  • Iliosakralgelenksblockierung 
  • Muskelrupturen und -teilrupturen
  • Distorsionen (Verstauchung, Zerrung)