Ausdauer + Leistungs- diagnostik

Laktatdiagnostik und

Herzfrequenzgesteuertes Training, Ergospirometrie, VO2Max, Laufstilanalyse, Radsitzoptimierung... Wir nutzen alles was funktioniert, um Deine Ausdauerleistung zu verbessern und Dein Herz-Kreislauf-System gesund zu halten. In Leipzig, Halle (Saale) und Merseburg (Saale).

Wenn es um die Ausdauer geht, gibt es viele Fragen und unzählige Meinungen.

Was ist mein richtiger Trainingspuls, um abzunehmen?
Wie muss ich trainieren, um schneller zu werden?
Wie oft muss ich für einen Marathon oder Triathlon trainieren?
Was ist Fatburnertraining?
Was ist besser Rad fahren oder Laufen?
...
Vergiss alle Formeln zum Trainingspuls. Das sind pauschale Empfehlungen, die nicht individuell funktionieren. Wenn Du laufen kannst, solltest Du nicht Rad fahren und ...
Bei uns startet jedes Ausdauertraining mit einer Laktatdiagnostik, um Deine individuell richtigen Trainingsbereiche, den sogenannten "Puls", zu bestimmen.
Der Mensch hat das (Fahr)Rad erfunden, um sich leichter bewegen zu können.
Dann haben Sportler das Rad für sich endeckt und damit Dinge angestellt, bei denen das Wort "leichter" fehl am Platz ist. Also wenn Du keine pathologischen Einschränkungen hast, die ein "leichter" rechtfertigen, empfehlen wir Dir das Laufen.
Damit Dir der Einstig "leichter" fällt, führen wir einen kleinen Test durch, bei dem wir Deine Herzfrequenzwerte und Laktatwerte analysieren und daraus Deinen Trainingspuls ableiten. Damit erstellen wir dann Deinen Trainingsplan für das Laufen und natürlich auch für das Rad oder den Crosstrainer.
Was ist eine Leistungsdiagnostik?
Unsere Ausdauerleistungsdiagnostik ist ein Stufentest, bei dem Deine Blutwerte, wie bei einer Blutzuckermessung am Ohr, analysiert werden. Je nach Trainingsziel und Deinen persönlichen Voraussetzungen führen wir den Test auf dem Laufband, Crosstrainer oder Radergometer durch. Auch die Intensität und die Dauer des Tests wird ganz genau auf Dich abgestimmt. Das bedeutet: wer fit ist läuft und wer gerade mit dem Sport anfängt, kann auch mit Gehen bzw. Walking beginnen. Dabei zeichnen wir Deinen Puls auf und nehmen Deine Laktatwerte ab.
Was sind Laktatwerte?
Wenn Du Sport treibst, nutzt Dein Körper Zucker und Fette als Energie. Bei der Verwertung des Zuckers, dem Glykogen, entsteht Laktat. Je intensiver die Belastung, um so mehr Glykogen wird benötigt und deshalb ensteht noch mehr Laktat. Den Laktatanstieg messen wir, wie bei einer Blutzuckermessung, am Ohrläppchen.
Wie trainiere ich danach?
Die gemessenen Laktat- und Pulswerte analysieren wir mit unserer eigens entwickelten Software wesp-analysis. Du bekommst von uns (neben wichtigen Schwellen- und Leistungswerten) mit Deinem Trainingsplan, Deine individuellen Pulswerte für Dein ganz persönliches Training.
Bei uns im Club erhälst Du einen Herzfrequenzgurt, mit dem Du dein Training überwachst und Deinen Trainingsplan genau umsetzen kannst.
Warum macht wesp eine Laktatdiagnostik?
Weil wir seit unserem Universitätsstudium bis heute hauptsächlich das und primär für Profis gemacht haben. Wir finden, es ist die beste Lösung für ein effektives, sicheres und zielgerichtetes Training. Deshalb forschen wir seit 2005 in diesem Bereich und haben neben verschiedenen Tests und Programmen für den Leistungssport auch für die Prävention unsere eigene Softwarelösung entwickelt. Diese Software ist in ganz Deutschland zur leistungsdiagnostik im Einsatz.

Leistungsdiagnostik in Leipzig, Merseburg (Saale) und Halle (Saale)

"Die Laktatdiagnostik ist eine der effizientesten Methoden zur Bestimmung der Trainingsbereiche und Schwellenwerte" (Prof. Dr. med. Egbert Seidel)
Die Laktatdiagnostik ist in der Sportmedizin eine jahrelang erprobte, standardisierte Methode zu Bestimmung des Status Quo und der Trainingsfortschritte bei Leistungsportlern. Auch ambitionierte Freizeitsportler nutzen und kennen diese Methode. Wir setzen die Laktatdiagnostik für viele Bereiche ein.

+ Leistungssportler
+ ambitionierte Freizeitsportler
+ Präventions- und Gesundheitssportler
+ Gewichtsmanagement
Dabei sehen wir nicht nur die Leistung, also die Schwellenwerte, als wichtig an, sondern vor allem die individuellen Trainingsbereiche. Mit den Ergebnissen der Laktatdiagnostik kann das Training optimal gesteuert werden. Oft wird empfohlen die richtige Trainingsherzfrequenz zu berechnen. Dazu existieren viele Formeln. Die kannst Du aber getrost vergessen, denn sie sind ungenau: Zuerst wird die maximale Herzfrequenz errechnet (und nicht ermittelt), dann werden die Trainingsbereiche prozentual angegeben (für jeden gleich) und natürlich weiß keine Formel, wie gut oder schlecht Du trainiert bist. Um optimal zu trainieren, ist es wichtig zu wissen was in Deinem Körper passiert. Nur so weißt Du zu jeder Zeit, was Du gerade trainierst und vermeidest Über- oder gar Unterforderung. Dabei spielt es keine Rolle ob Du Dich auf Wettkämpfe vorbereitest, einfach zum Spaß läufst oder Du Dein Gewicht optimieren möchtest. Mit der Laktatdiagnostik bestimmen wir Deine Herzfrequenz und Leistungswerte, für das Laufen, Radfahren und die Fettverbrennung.

Was ist Laktat?
Laktat ist ein Salz der Milchsäure und entsteht bei körperlicher Belastung. Wenn Du Dich sportlich betätigst, benötigt Dein Körper Energie und diese holt er sich aus dem Zucker und den Fetten im Körper (unter extremen Bedingungen natürlich auch aus den körpereigenen Proteinreserven - aber das ersparen wir Dir) Beim Abbau des Zuckers im Körper, dem Glykogen, entsteht Laktat. Je intensiver die körperliche Beanspruchung wird, desto mehr Glykogen wird genutzt und umso mehr Laktat entsteht. Diesen Verlauf des Laktatanstieges im Blut messen wir. Dies ist, wie bei einer Blutzuckermessung am Ohrläppchen, kaum zu spüren. Die gemessenen Laktatwerte, Herzfrequenzwerte und Leistungsdaten werten wir mit unserer Software wesp-analysis aus und sagen Dir sofort, wie Du für das Abnehmen trainieren oder Dich auf Dein sportliches Ziel vorbereiten musst.

Was beinhaltet die Laktatdiagnostik?
+ eine ausführliche Anamnese
+ einen Stufentest (Laufband, Radergometer oder Crosstrainer je nach Zielstellung)
+ Bestimmung der Schwellenwerte (IAS, IANS, 2mmol, 3mmol, 4mmol, 5mmol, 6mmol)
+ Bestimmung der individuellen Traininsgbereiche (GA1/G1, GA1-2/G2, GA2/EB, WSA/SB)
+ Empfehlungen für das Training
Die Laktatdiagnostik bieten wir in Leipzig, Halle (Saale) und Merseburg (Saale) auch für Nicht Clubmitglieder an. Optional kann auch die Ergospirometrie zur Bestimmung der VO2max mit genutzt werden.

Wir haben alles was wir im Zentrum einsetzen auf Herz und Nieren selbst getestet!

Unsere Software für die Leistungsdiagnostik ist in ganz Deutschland erfolgreich im Einsatz!

Was bieten wir noch?

Ergospirometrie zur Bestimmung der VO2max  als Bruttokriterium der Ausdauerleistungsfähigkeit.

Mit Hilfe der Spiroergometrie können wir bei der Leistungsdiagnostik zusätzlich die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) bestimmen. Dies ist besonders für sehr ambitionierte Sportler von Bedeutung, um die Entwicklung im Trainingsprozess verfolgen zu können und ein sogenanntes "Übertraining" zu vermeiden. Die VO2max, als Bruttoleistungskriterium, dokumentiert, wie die Leistungsfähigkeit des Sportlers im Vergleich zu anderen Athleten bzw. den Spitzenleistungen in seiner Sportart zu bewerten. Kritisch muss man hierbei anmerken, dass sich Leistungsfortschritte nicht unbedingt in der Erhöhung der VO2max niederschlagen. Oft verschiebt sich eher die prozentuale Ausnutzung der Sauerstoffaufnahme im submaximalen Bereich oder die Leistungssteigerung liegt in einer Verbesserung der Bewegungsökonomie begründet. Zur Trainingsbereichsableitung nutzen wir die Sauerstoffaufnahme nicht, da es nach unserer Erfahrung keine geeigneten Modelle dafür gibt.

Referenzwerte
Gesunder Mensch bis 40ml pro Minute pro kg Körpergwicht
gut trainierter Sportler bis 60ml pro Minute pro kg Körpergwicht
sehr gut trainierter Sportler über 60ml bis zu über 80 ml pro Minute pro kg Körpergwicht

Laufstilanalyse und Optimierung
Knieschmerzen, Hüftprobleme, Fersensporn, Schienbeinreizung... es gibt unzählige Beschwerden beim Läufer.
Die meisten davon kann man vermeiden und beheben. Woran es liegt sehen wir bei einer Laufstilanalyse.

Ist mein Laufschuh optimal?
Soll ich Vorfuß oder Rückfuß laufen?
Stimmt mein Kniehub?
Ist meine Anfersamplitude ausreichend?
...
Um den Laufstil zu optimieren setzen wir verschiedene Methoden ein.
Dabei stellen wir Dich nicht nur zur Videoanalyse auf das Laufband sondern führen auch einige Muskelfunktionstests mit Dir durch. Dabei sehen wir, in welchen Bereichen Flexibilität oder Stabilität trainiert werden müssen. Das bedeutet wir zeigen Dir nicht nur Defizite auf sondern geben dir auch spezielle Übungen mit, um Deinen Laufstil zu verbessern. Das beinhaltet: 

Stabilisationsübungen

+ Übungen zur faszialen Entspannung
+ Übungen zur faszialen Dehnung und Aktivierung
+ Übungen zur Erhöhung der Beweglichkeit, beispielsweise für die Hüfte und den Schultergürtel 
+ Vergiss bitte nicht Deine Laufschuhe mit zubringen. An denen können wir genau beurteilen, ob sie für Dich geeignet sind und Deinen Laufstil positiv oder negativ beeinflussen.

Radsitzpositionsoptimierung klingt kompliziert, ist es aber nicht.
Ein Rad sollte leicht sein, aerodynamisch und eine optimale Steifigkeit bei maximalem Fahrkomfort bieten. Das ist alles wichtig. Aber sitzt Du auch richtig drauf? Eine maximale aerodynamsiche Sitzhaltung nutzt dir nur, wenn du dann auch schmerzfrei lange fahren kannst. Kommt der Druck den Du erzeugst auch direkt auf der Pedale an oder "trittst du ins Leere" und deine Power verpufft? Tun Dir Nacken, Rücken und Hüfte weh oder ist das nur die pure Anstrengung? Mit unserer Kombination aus Videoanalyse und Muskelfunktionstest rollt es besser. Dabei suchen wir den optimalen Kompromiss zwischen maximaler Power und maximalem Komfort. Das bedeutet wir versuchen Dich so bequem wie möglich auf deinem Rad zu positionieren, damit Du maximalen Druck auf deine Pedale bekommst. Zugleich definieren wir individuelle Übungen zur Erhöhung der Kraft und Flexibilität, um Deine Leistung und Deinen Fahrkomfort zu optimieren. Das ist für alle Bikes möglich: Triathlon, Straßenrad oder Zeitfahrmaschine.

Im Folgenden gibts noch mehr Informationen zum Thema Laktatdiagnostik, Leistungsdiagnostik und Ausdauertraining.

Trainingsbereiche
Im Ausdauertraining, auch als Basis für Teamsportarten, werden im Allgemeinen fünf Trainingsbereichseinteilungen genutzt

REKOM bedeutet Rekompensationstraining. Ein solches Training dient der aktiven Erholung nach Wettkämpfen oder sehr anspruchsvollen Trainingseinheiten. Dadurch wird die Regeneration gefördert. Ein solches Training beinhaltet sehr niedrige Intensitäten und niedrige bis mittlere zeitliche Umfänge. Hier bieten sich Lauftrainingseinheiten von ca. 20-30min oder auch moderate Radeinheiten von 45-60min an. Hier wird primär mit der Dauermethode gearbeitet.

GA1 / G1 bedeutet Grundlagenausdauerbereich eins. Das Training im Grundlagenbereich dient der Optimierung des Stoffwechsels durch das gezielte Training der Ausdauerleistungsfähigkeit im aeroben Bereich. Dieser Bereich beinhaltet ein Training mit moderaten Intensitäten und mittleren bis hohen zeitlichen Umfängen. Hier bieten sich Trainingseinheiten von 30-300min an, abhängig vom Trainingsniveau. Auch in diesem Bereich wird primär mit der Dauermethode gearbeitet. Zusätzlich werden zudem noch die Tempowechselmethode und die extensive Intervallmethode eingesetzt. Umgangssprachlich wird dieser Bereich auch Fettverbrennung bzw. Fettverbrennungspuls genannt.

GA1-2 / G2 bedeutet Grundlagenausdauerbereich eins bis zwei. Das Training im Grundlagenbereich dient der Optimierung des Stoffwechsels durch das gezielte Training der Ausdauerleistungsfähigkeit im aeroben Bereich. Hierbei ist der Anteil des aeroben Stoffwechsels nicht mehr so ausgeprägt wie im GA1 Bereich. Dieser Bereich beinhaltet ein Training mit mittleren Intensitäten und mittleren bis hohen zeitlichen Umfängen.

GA2 / EB bedeutet Grundlagenausdauerbereich zwei. Das Training im Grundlagenbereich zwei dient der Optimierung des Stoffwechsels durch das gezielte Training der Ausdauerleistungsfähigkeit im aerob-anaeroben Übergangsbereich. Hierbei ist der Anteil des anaeroben Stoffwechsels stark ausgeprägt. Dies dient der Optimierung der anaeroben Kapazität und der Erhöhung der Laktattoleranz. Dieser Bereich beinhaltet ein Training mit mittleren bis hohen Intensitäten und mittleren zeitlichen Umfängen. Für das allgemeine Training bieten sich hierbei Intervalle und Tempowechseleinheiten an.

WSA / SB bedeutet wettkampfspezifische Ausdauer. Der Bereich beinhaltet ein Training mit wettkampfspezifischen Intensitäten und Umfängen. Dieser dient der Vorbereitung auf die Wettkampfanforderungen durch simultane methodische Trainingsgestaltung. Die spezifischen Wettkampfanforderungen bestimmen in diesem Bereich die Methodik.

Trainingsmethodik

Dauermethode Hierbei wird ein kontinuierliches Training im Herzfrequenzzielbereich angestrebt, zum Beispiel Dauerlauf über 30-90min.

Tempowechselmethode Diese Methodik zielt auf einen kontinuierlichen Wechsel der Belastungsintensität in regelmäßigen Intervallen ohne Pause ab. Im Laufbereich beinhaltet die Tempowechselmethode eine Variation von beispielsweise GA1(bis zu 10-15min) und dem GA2 Bereich (1 bis 5min).

Extensive Intervallmethode Bei dieser Intervallmethodik vollzieht sich ein kontinuierlicher Wechsel der Belastungsintensität mit längeren Intervallen bei hoher Intensität, welche durch eine aktive Pausengestaltung getrennt werden. Beim Laufen wird dies beispielsweise durch 4-8 x 800-1000m Läufe im Ziellaktat-/Herzfrequenzbereich umgesetzt.

Intensive Intervallmethode Die intensive Intervallmethodik zielt auf einen kontinuierlichen Wechsel von kürzeren Intervallen mit sehr hohen Intensitäten ab, welche durch eine aktive Pausengestaltung getrennt werden. Für das Lauftraining empfiehlt sich ein Training von 3-6 x 100-400m Läufe im Zielbereich.

Wiederholungsmethode Hierbei vollzieht sich eine Wiederholung vorgegebener Belastungsbereiche mit Pausenlängen, die eine vollständige Erholung gewährleisten. Im Laufbereich kann dies zum Beispiel bis zu fünf 3000m Läufe im Herzfrequenzzielbereich beinhalten.

Wettkampfmethode Diese Methodik zielt auf ein Training unter Wettkampfbedingungen ab. Dabei werden längere Distanzen mit niedrigerer Intensität oder geringeren Distanzen mit höheren Intensitäten absolviert.

Fahrtspielmethode Im Radtraining wird zusätzlich noch die Fahrtspielmethode angewandt. Das bedeutet häufiger unregelmäßiger Tempowechsel mit der Anwendung von teilweise maximalen Intensitäten.

Laktatschwellenwerte

Unter dem Begriff „Laktatschwellen“ werden Punkte der Laktat-Leistungs-Kurve (LLK) verstanden, die einen Übergang von einer überwiegend aeroben- zu einer vorwiegend anaeroben Stoffwechsellage kennzeichnet. Dabei werden inhaltlich eine aerobe Schwelle und eine anaerobe Schwelle unterschieden.

Die aerobe Schwelle (IAS) kennzeichnet die Zunahme der Anteile des aeroben Stoffwechsels. Sie wird in der Literatur auch als Basislaktat oder Lactate Threshold (LT) bezeichnet.

Die anaerobe Schwelle (IANS) entspricht dem maximalen Lactat-steady-state (MLSS). Dieses herrscht dann vor, wenn jede auch nur geringfügig höhere Intensität zu einem allmählichen Anstieg der Laktatkonzentration während konstanter Belastung führt.

Fixe Laktatschwellenwertmodelle

Ein häufig angewandtes, fixes Schwellenwertmodell ist der aerob-anaerobe-Übergang nach Mader et. al. (1976). In einer Studie mit unterschiedlich trainierten Sportstudenten und Leistungssportlern wurde der Übergangsbereich im Durchschnitt von 2 - 4 mmol/l ermittelt. Eine ermittelte Standardabweichung in Höhe von 1,6 mmol/l zeigt, wie stark die Abweichung im individuellen Fall sein kann. Eigene Untersuchungen aus dem Jahr 2012 haben dieses Ergebnis bestätigt (MW=3,68; SD=1,58). Deshalb werden der Belastungsparameter und die übrigen erhobenen Beanspruchungsparameter für die Laktatkonzentrationen 2, 3, 4 und 6 mmol/l zum inter- und intrapersonellen Vergleich angegeben. Als Schwellenwertmodell sind sie jedoch weniger geeignet, da diese die individuell unterschiedlichen, physiologischen Voraussetzungen der Probanden nicht berücksichtigen.

Individuelle Laktatschwellenwertmodelle

Individuelle Laktatschwellenwertmodelle haben das Ziel, die individuellen physiologischen Voraussetzungen der Probanden in der Auswertung zu berücksichtigen. Die Bestimmung der Individuellen Schwellen erfolgt je nach Modell grafisch oder rechnerisch.

Folgende Modelle sind in der Leistungsdiagnostischen Praxis am stärksten verbreitet:

Individuelle Anaerobe Schwelle nach Keul et al. 1979
Kinetisches Modell zur Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle nach Stegmann et al. (1981)
Basislaktat + 1,5 mmol/l nach Dickhuth et. Al. (1988).

Messung der Laktatkonzentration

Die Messung der Laktatkonzentration erfolgt - ähnlich einer Blutzuckermessung - über das Kapillarblut am Ohrläppchen oder der Fingerkuppe. Wobei die Abnahme am Ohrläppchen deutlich angenehmer für den Teilnehmer ist. Zu Beginn ist das Ohrläppchen mit einer durchblutungsfördernden Salbe zu betupfen. Vor der ersten Abnahme wird die Salbe mittels eines Zellstofftupfers entfernt und das Ohrläppchen mit einem Desinfektionsspray auf Alkoholbasis desinfiziert. Es sind bei der Laktatmessung generell medizinische Einweghandschuhe zu tragen. Zur Tropfenbildung den Drei- oder Vierpunkt Griff anwenden. Für die Messung nur vollständige, stabile Tropfen abnehmen. Die Bestimmung der Laktatkonzentration kann mit verschiedenen Geräten erfolgen. Das verwendete Gerät sollte vor dem Test kalibriert werden. Beim empfohlenen Gerät sind die mitgelieferten Check- und Kalibrationsstrips laut Herstellerangaben zu nutzen. Bei der Verwendung der Teststreifen bitte ebenfalls die spezifischen Herstellerangaben beachten.

Testablauf und -bedingungen

Unabhängig von den klimatischen und Umgebungsbedingungen sind vom Probanden bestimmte Kriterien einzuhalten, um einen optimalen Testablauf zu gewährleisten. Die letzte Mahlzeit vor dem Test sollte 90min bis zu 2h zurück liegen, um eine erhöhte Laktatkonzentration in Ruhe zu vermeiden. Ebenso sollten keine kohlenhydratreichen Getränke vor und während des Testes eingenommen werden. Damit der Teilnehmer erholt und ausgeruht am Test teilnimmt, darf keine intensive körperliche 48h vor dem Test durchgeführt oder unter ähnlichen Bedingungen trainiert werden. Vor dem Test sollte eine Ruhelaktatkonzentration von unter 2mmol/l ermittelt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, muss auf den Test verzichtet werden, da diese hohen Ausgangslaktatkonzentration das Testergebnis verfälschen können. Während des Testes sollte der Proband nicht sprechen. Die vorab gewählte Bewegungsform muss immer eingehalten werden, auch bei einer sehr niedrig gewählten, wie beispielsweise Laufen bei 7,1 km/h, da unterschiedliche Bewegungsformen unterschiedliche physiologische Beanspruchungen nach sich ziehen und somit das Testergebnis beeinflussen.

Abbruchkriterien

Der Test wird im Normalfall bis zur subjektiven Ausbelastung des Teilnehmers durchgeführt, was aber keinerlei Notwendigkeit unterliegt, da die softwaregestützte Auswertungen (wie wesp-analysis) eine Interpolation der Messergebnisse durchführen und somit einen weiterführenden Kurvenverlauf bzw. die Testsituation simulieren kann. Dem gegenüber sollte der Test bei im Folgenden aufgeführten Kriterien vorzeitig beendet werden, um die Gesundheit des Teilnehmers zu bewahren: persönliche Einschätzung des Probanden, Unwohlsein des Probanden, keine Veränderung der Herzfrequenz im Vergleich zur vorherigen Stufe, Verminderung der Bewegungskoordination (Schwanken, Stolpern…), Herzfrequenz über 200 S/min bei Trainingseinsteigern und über 220 S/min bei Leistungssportlern unter 21 Jahre, Laktatwerte über 20mmol/l bei Trainingseinsteigern und über 27mmol/l bei Leistungssportlern, Schwindel, akute Angina pektoris, Dispnoe, fehlender Blutdruckanstieg

Auswertung der Testergebnisse

Bei der Auswertung der Vergleichstests sind zwei primäre Kriterien von Bedeutung. Zum einen die Verschiebung der Schwellenwerte und zum anderen die charakteristische Veränderung der Laktatkurve. Bei den Schwellenwerten kann eine Veränderung des Leistungsoutputs im Vergleich zur Herzfrequenz bzw. den Laktatwerten deutlich werden. Die Herzfrequenzwerte können bei gleicher Laktatkonzentration sinken und implizieren eine Verbesserung der kardiovaskulären Leistung. Weiterhin können die Leistungswerte bei konstanter Laktatkonzentration steigen und zeigen damit auch eine Verbesserung der kardiovaskulären Leistung an. Natürlich lassen diese Vergleiche auch den Umkehrschluss zu. Die Veränderung dieser Aspekte kann an den verschieden Schwellen differenziert ausfallen. Damit wird deutlich in welchen Bereichen der Teilnehmer sich verbessert/verschlechtert hat und dies lässt zudem Rückschlüsse auf das Training und die jeweiligen Intensitäten und Umfänge zu. So wird an einer Erhöhung der Leistung oder Geschwindigkeit im Bereich der aeroben Schwelle die Verbesserung der Grundlagenausdauer und Optimierung des Fettstoffwechsels deutlich, was auch sinkende Herzfrequenzen in den Bereichen bei gleicher Leistung aufzeigen. Eine Erhöhung der Leistung im Bereich der anaeroben Schwelle verdeutlicht eine Erhöhung der Azidosetoleranz. Eine Veränderung der Kurvencharakteristik wird am deutlichsten in einer horizontalen Verschiebung der Kurve sowie im Steigungsverhalten der Kurve. Dies verdeutlicht eine Veränderung in der Laktatkinetik und lässt somit auch Rückschlüsse auf eine Ökonomisierung der Arbeit des Herz-Kreislauf-Systems zu. Eine Rechtsverschiebung der Kurve zeigt generell eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit an. Ein Abflachen der Kurve weist zumeist auf ein verbessertes Laktatkinetik und somit auch auf eine optimierte Ausdauerleistungsfähigkeit hin.

Metabolismus & Energetische Aspekte der Muskulatur

Die Energiebereitstellung für die Kontraktion der Muskulatur erfolgt stets über energiereiche Phosphate, dem Adenosin-Tri-Phosphat (ATP). Zur Energiegewinnung wird eines der drei Phosphatteilchen abgespalten. Es entsteht Adenosin-Di-Phosphat (ADP), Phosphat (P) und Energie für die Kontraktion.

Substrate der Energiebereitstellung

ATP steht in den Muskelzellen nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Deshalb muss es aus ADP und P resynthetisiert (wiederzusammengesetzt) werden. Dazu stehen dem menschlichen Körper unterschiedliche Wege zur Verfügung. Energieträger sind dabei folgende Substrate (in Bezug auf die Verfügbarkeit und Intensitätsniveau der Bewegung hierarchisch dargestellt):energiereiche Phosphate (überwiegend Kreatinphosphat), Kohlenhydrate, Fette, Proteine. Die primären Unterschiede liegen zum einen in der Höhe des kalorischen Wertes (Energiewert pro Masseeinheit) und zum anderen in der Höhe des Energieäquivalentes. Der kalorische Wert von Fetten liegt bei 9kcal (bzw. 7kcal bei Körperdepotfetten), von Kohlenhydraten bei 4kcal und von Proteinen bei 7kcal (4kcal bei körpereigenen Proteinen). Die Höhe der Energieäquivalente der Substrate ist demgegenüber gegenläufig, da die Limitierung der Energiemenge pro Zeiteinheit durch die Sauerstoffaufnahmefähigkeit begrenzt ist und der Bedarf an Sauerstoff mit den unterschiedlichen Stoffwechselwegen variiert. Der Kohlenhydratstoffwechsel liegt hier mit 5,05 kcal/l O2 vorn, gefolgt von der Fettoxidation mit 4,69 kcal/l O2 und der Aminosäureoxidation mit 4,49 kcal/l O2.

Formen der Energiebereitstellung

Bei der nachfolgend isolierten Betrachtung der Energiebereitstellungsformen ist zu beachten, dass diese in Wirklichkeit nie in reiner Form vorkommen, sondern stets gleichzeitig mit unterschiedlichen Anteilen am Gesamtenergieumsatz ablaufen. Die Energiebereitstellung über Kreatinphosphat ist eine direkte Form, welche ähnlich wie ein Zwischenspeicher fungiert. Die „frei werdende“ Energie (exergonischer Prozess) steht nach der Abspaltung des energiereichen Phosphats vom Kreatin direkt für die Resynthese des ATP zur Verfügung. Diese Energie reicht für ca. 7-10s Aktivität. Das Kreatinphosphat muss ebenfalls resynthetisiert werden. Die dafür erforderliche Energie wird wie bei der ATP-Resynthese über die Metabolisierung der übrigen energiereichen Substrate bereitgestellt, deshalb nimmt sie eine Sonderstellung ein. Die Glykolyse (Kohlenhydratstoffwechsel) hat zwei unterschiedliche Stoffwechselwege. Die anaerobe Glykolyse ist ein laktazider Prozess, d.h. Laktat (ein Salz der Milchsäure) häuft sich als Zwischen- bzw. Endprodukt in den Muskelzellen an und wird leicht verzögert ins Blut abgegeben. Der Prozess findet extramitochondrial im Zytoplasma statt und gewährleistet eine hohe Energieversorgung für bis zu 4 min. Die aerobe Glykolyse ist dagegen ein alaktazider, mitochondrialer Prozess. Hierbei werden die Kohlenhydrate zu Pyruvat umgewandelt, welches letztendlich metabolisiert wird. Die maximale Höhe der pro Zeiteinheit bereitgestellten Energiemenge ist geringer als über den anaeroben Weg, kann jedoch eine Energieversorgung von bis zu 2h aufrecht erhalten. Die Fettoxidation ist besonders limitiert durch die Respiration (innere Atmung), da sie ein in Verbindung mit Sauerstoff (O2) ablaufender, alaktazider, intramitochondrialer Stoffwechselprozess ist. Der Körper kann energiereiche Substrate in Form von Körperfettdepots speichern. Auf Grund der Energiebereitstellung über diese Fettdepots im Körper kann die Energieversorgung so mehrere Tage gewährleistet werden. Durch das gegenüber der Glykolyse niedrigeren Energieäquivalentes ist die maximale Energiemenge pro Zeiteinheit jedoch geringer. Die Aminosäureoxidation läuft ebenfalls alaktazid ab und ist ein in Verbindung mit O2 stattfindender Stoffwechselprozess, ähnlich der Fettoxidation. Sie tritt jedoch primär bei Langzeitausdauerbelastungen als Ersatz für entleerte Glykogenspeicher auf. Da vermehrt Muskulatur abgebaut wird, sollte diese weitestgehend vermieden werden.

Metabolische Beanspruchung

Die metabolische (Stoffwechsel bezogene) Beanspruchung kann über den Parameter Laktatkonzentration (mmol/l) sehr genau bestimmt werden, da die verschiedenen Energiebereitstellungswege unterschiedliche Laktatakkumulationen hervorrufen. Bei der Einschätzung der metabolischen Beanspruchung über Laktatkonzentrationen müssen unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, wie beispielsweise die genetische Determination, der Trainings- und Ernährungszustand des Teilnehmers, die Belastungsformen und -bedingungen sowie deren Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Die Ruhelaktatkonzentration im Blut liegt beispielweise nüchtern bei 0.5 – 2.0 mmol/l. Generell stehen Belastung und metabolische Beanspruchung in einem direkten Zusammenhang: Je höher die Belastung (im Speziellen die Beanspruchung), desto höher der Energieumsatz und desto höher die Laktatakkumulation, oder im Umkehrschluss: Je geringer die Belastung (im Speziellen die Beanspruchung), desto niedriger der Energieumsatz und desto geringer die Laktatakkumulation. Der Regenerationsverlauf in Bezug auf die metabolische Beanspruchung zeigt sich in Ruhe und unter moderater Belastung differenziert. Badtke (1999) geht bei leichter Aktivität von einem deutlich beschleunigten Abbau der Laktatkonzentration gegenüber passiven Erholungsverhalten aus.

Herz-Kreislauf-System und Kardio-Vaskuläre Beanspruchung

Die Quantifizierung der kardio-vaskulären Beanspruchung erfolgt über den Parameter Herzfrequenz (1/min). Es besteht generell ein direkter Zusammenhang zwischen Belastung und kardio- vaskulärer Beanspruchung: Je höher die Belastung, desto höher die Herzfrequenz oder analog im Umkehrschluss: Je niedriger die Belastung, desto niedriger die Herzfrequenz. Richtwert für die Ruheherzfrequenz liegt bei 70 – 80 Schlägen/min. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass eine niedrigere Herzfrequenz in Ruhe auf einen höheren Trainingsgrad schließen lässt. Grund hierfür ist eine Adaptation (Anpassung) des Herzens an die erhöhten Anforderungen während der Belastung. Die Hypertrophie des Herzmuskels bewirkt eine Kammervergrößerung und dadurch eine Erhöhung des Schlagvolumens. Dadurch kann pro Herzschlag eine höhere Menge Blut transportiert werden. Daraus ergibt sich ein niedrigerer Puls bei gleichem Versorgungsbedarf des Körpers. Die maximale Herzfrequenz ist von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise der genetische Determination, dem Geschlecht, dem Alter oder dem Trainingsgrad. Zur Bewertung des Trainingsniveaus eignet sich die maximale Herzfrequenz nicht. Eine Ableitung der Trainingsbereiche prozentual zur maximalen Herzfrequenz ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da unterschiedliche Voraussetzungen des Metabolismus und des kardio-vaskulären Systems zu unterschiedlichen Verhältnissen von maximaler Herzfrequenz und den metabolischen Herzfrequenzzielzonen führt.

Belastungs- & Beanspruchungsparameter der Trainingssteuerung

Belastungsparameter sind die Regelgrößen der individuellen Trainingssteuerung. Zur Intensivierung des Trainings werden die Belastungsparameter erhöht bzw. im Umkehrschluss muss dieser herunter geregelt werden, um die Trainingsintensität zu senken. Gängige Belastungsparameter des Ausdauertrainings sind:

+ Geschwindigkeit (V in km/h oder m/s)
+ Leistung (P in W)
+ Drehzahl (RPM in U/min)
+ Widerstand (F in N)
+ Strecke (s in m)
+ Zeit (t in s).
Beanspruchungsparameter geben Rückschlüsse über die Reaktionen der verschiedenen Funktionssysteme des menschlichen Körpers auf die Trainingsbelastung. Sie dienen der individuellen Steuerung des Trainings auf Basis des Steuerkreisprinzips. Die gängigsten Beanspruchungsparameter sind:

+ Laktatkonzentration (Lak in mmol/l)
+ Herzfrequenz (Hf in 1/min)
+ Sauerstoffaufnahme (VO2 in ml/min).
+ Laktatkonzentration

Als Laktate bezeichnet man Salze und Ester der Milchsäure. Im menschlichen Körper kommt hauptsächlich Natriumlaktat vor. Es wird primär in der Skelettmuskulatur gebildet, entsteht aber auch in Haut, der inneren Darmwand, Blutzellen, Nieren und Gehirn. Die Ruhekonzentration liegt zwischen 0,5 und 2,2 mmol/l Blut. Die Laktatkonzentarion im Kapillarblut ist ein direkter Beanspruchungsparameter des Metabolismus. Da insbesondere Ausdauertraining überwiegend energetische Leistungsanforderungen stellt, ist dieser Parameter zur effektiven Zielorientierung der Adaptationsmechanismen im Ausdauerbereich unerlässlich. Für die direkte Steuerung der Intensität während des Trainings ist dieser jedoch eher unpraktikabel. Da moderne Herzfrequenz-Monitore (Pulsuhren) eine einfache EKG genaue Kontrolle der Herzfrequenz erlauben und diese sehr sensibel auf Veränderungen der Belastung reagieren, ist dieser Parameter für die Steuerung des Trainings die bessere Wahl. Voraussetzung für eine individuelle Trainingssteuerung mittels Herzfrequenz ist eine individuelle Ermittlung der unterschiedlichen metabolischen Herzfrequenzzielzonen.

Die Herzfrequenz

Die Herzfrequenz bzw. Herzschlagfrequenz gibt die Herzschläge pro Minute an. Oftmals werden die Begriffe Herzfrequenz und Puls gleichbedeutend benutzt, was allerdings nicht richtig ist. Die Herzfrequenz ist nur der quantitative Teilaspekt des Pulses, welcher auch die Qualität des Impules (z.B. weich oder hart) beschreibt.

Die Sauerstoffaufnahme

gibt Aufschluss über Leistungsfähigkeit des kardio-pulmonalen Systems. Die maximale relative Sauerstoffaufnahmefähigkeit (VO2maxrel in ml*min-1*kg-1) eines Menschen ist das Bruttokriterium seiner Ausdauerleistungsfähigkeit. Dabei wird die absolute Sauerstoffaufnahme mit der Körpermasse ins Verhältnis gesetzt, um die bei der Leistungserbringung negativ wirkende Masse zu berücksichtigen. Eine Ableitung auf den Metabolismus ist indirekt über den Respiratorischen Quotienten (RQ ist das Verhältnis der CO2 Abgabe (VCO2) und der Sauerstoffaufnahme) möglich, da Fettoxidation, aerobe und anaerobe Glykolyse biochemisch verschiedene RQ aufweisen. Die Bestimmung der Höhe des Energieumsatzes über die Zuordnung der RQ zu den Energieäquivalenten heißt indirekte Kalorimetrie. Gegenüber der Laktatkonzentration als direkter Stoffwechselparameter ist eine Bestimmung der ventilatorischen Schwellen über die VO2 benachteiligt, da diese lediglich indirekte Rückschlüsse zulässt.